Gedanken zum Monat

Kennen Sie den??

Der Vater fragt die kleine Tochter: „Hast du auch vor dem Essen gebetet?“ Darauf die Kleine: „Nö, ich weiß, dass Mama kochen kann!“

Ein solch kleiner Witz beinhaltet nicht nur selbigen, sondern auch noch zwei andere Botschaften. Die erste: Das volle Vertrauen, dass die Mama schon nichts verkehrt macht beim Kochen, und es schmeckt ja auch immer gut! Also brauchen wir uns darüber keine Sorgen machen. Wie beruhigend! Aber ich glaube da versteckt sich noch eine weitere Botschaft. Die zweite: Man soll nicht nur beten, dass das Essen lecker schmeckt, sondern auch dafür danken, dass es etwas zu Essen gibt. Und das nicht nur bei Muttern, sondern auch bei den vielen Menschen, die sich tagtäglich dafür einsetzen, dass wir etwas auf den Teller bekommen.

Danke sagen und dankbar sein, auch daran soll uns das Erntedankfest erinnern. Jedes Jahr feiern wir in dieser Zeit das Erntedankfest. Und jedes Jahr sind vor unseren Altären in den Kirchen kleine oder größere Erntedankaltäre aufgebaut.

Ich möchte hier an dieser Stelle noch einmal öffentlich Danke sagen an alle Gemeinden, die uns diese Erntedankaltäre spenden für unsere Arbeit im Guten Hirt. Damit können wir die Menschen unterstützen, die nicht jeden Tag etwas zu essen auf ihren Tellern haben.

Und wenn Sie vor Ihrem Essen nun beten, dann möchte ich Ihnen eine Gebetsbitte mit auf den Weg geben. Denken Sie an all diejenigen, dafür arbeiten, dass Sie etwas auf dem Teller haben und denken Sie auch an die Menschen, die auch in unserem Land Hunger leiden müssen. Danke!!

Ihr Diakon Andreas Handzik